Vorwort

Wir haben hier ein sehr einfaches Event und man könnte auf ein festes Regelwerk verzichten. Trotzdem ist es besser, wenn wir zu dieser Meisterschaft ein paar grundlegende Regeln als Rahmenbedingungen schriftlich aufsetzen. Zudem denke ich, dass eine laufende Meisterschaft mit den Jahren immer neue Erfahrungen aufbaut und sich das folgende Grundregelwerk immer weiter aktualisieren bzw. verbessern wird.

Es bleibt jedoch schon heute bei folgenden grundlegenden Regeln:

  • Es nehmen von unseren 16 deutschen Bundesländern 13 deutsche Bundesländer teil
  • Ausgenommen sind die 3 Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen, da diese keine Dörfer haben
  • Jedes teilnehmende Bundesland kann pro Meisterschaftsjahr mit einem Dorf teilnehmen
  • Deutscher Dorfrockmeister wird das Dorf, welches von allen teilnehmenden Dörfern am Event-Tag zum Zeitpunkt der Zählung die meisten Menschen mobilisiert hat und diese zur Zählung bringt 

Das ist schon alles. Es gibt kein Abseits und keinen Elfmeter. Falls es doch einmal ein Problem gibt, dann wird REMO als Initiator – und Schiedsrichter eine Entscheidung treffen.


Teilnahmeregeln

  1. Es gelten die hier folgenden Regeln des Initiators und Schiedsrichters REMO
  2.  In Fällen, die nicht als Regeln hier abgebildet sind, wird REMO stets bemüht sein, eine gerechte Entscheidung herbeizuführen.
  3. Teilnahmeberechtigt sind nur Ortschaften mit einer Einwohnerzahl unter 2.000 Einwohnern.
  4. Diese Einwohnerzahl gilt am Veranstaltungstag.
  5. Ortschaften unter 2.000 Einwohner werden im Rahmen der deutschen Dorfrockmeisterschaft als Dorf bezeichnet.
  6. Pro Meisterschaftsjahr ist nur ein Dorf für jedes deutsche Bundesland teilnahmeberechtigt.
  7. Gehen mehr Dorf-Bewerbungen ein als ein Dorf pro Bundesland, entscheidet das Los.
  8. Folgende 13 deutsche Bundesländer sind an der Meisterschaft teilnahmeberechtigt: Baden-Württemberg, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Saarland, Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Thüringen & Hessen. Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen sind zunächst ausgeschlossen, weil sie keine Dörfer haben.
  9. Die jährliche Meisterschaft findet statt, wenn sich Dörfer aus mindestens 7 der 13 teilnahmeberechtigten Bundesländer anmeldet haben.
  10. Eine jährliche Meisterschaft kann aufgrund höherer Gewalt abgesagt werden (Notstands- und Verteidigungsfall, Unwetter, Pandemie, etc.)
  11. Einzelne Veranstaltungstermine werden vom Initiator festgelegt und können in Einzelfällen durch den Initiator geändert werden.
  12. Die Veranstaltungstermine für die einzelnen Bundesländer werden auf der Website der DDM bis 31. März eines jeweiligen Meisterschaftsjahres veröffentlicht.
  13. Anmeldungen der Dörfer für ein Meisterschaftsjahr können direkt nach der Veröffentlichung der Veranstaltungstermine abgegeben werden.
  14. Für die Abgabe der Anmeldungen gilt stets das genannte zeitliche Anmeldefenster bis 30. April eines Meisterschaftsjahres.
  15.  Zu spät abgegebene Anmeldungen können nicht mehr für das laufende Meisterschaftsjahr berücksichtigt werden.
  16. Das veranstaltende Dorf muss einen verantwortlichen Veranstalter bei Anmeldung bestimmen.
  17. Dem Veranstalter obliegt es, die Veranstaltung ordentlich anzumelden, genehmigen zu lassen und für die Erfüllung aller notwendigen rechtlichen Rahmen- und Sicherheitsbedingungen zu sorgen.
  18. Zählung. Die Zählung findet nach dem ersten 30-Minuten-Set des REMO Konzerts statt.
  19.  Gezählt werden alle Menschen, die sich als Besucher der Veranstaltung zu erkennen geben bzw. zählen lassen.
  20. Die Zählung wird von einem Mitarbeiter des REMO-Teams und zwei vom Dorf autorisierten Controllern/Mitzählern überwacht.
  21. Soweit aufgrund der Besuchermenge eine Zählung durchführbar ist, bekommt jeder Besucher auf seine Handrückenfläche einen Teilnahmestempel und wird beim Stempelempfang mittels Handzählwerk von den Zählern gezählt.
  22. Bei evtl. späteren Abweichungen vom Ergebnis der 3 Zähler, wird als amtlicher Schlusswert, der Wert genommen, der in Addition der drei Zählergebnisse, dividiert durch 3, Ergebnis ist.
  23. An allen 13 Veranstaltungsorten werden die Besuchermengen durch Zählung, Foto- und Videomaterial dokumentiert.
  24. Ist aufgrund der erheblichen Menge der Besucher eine Zählung durch die „Zähler“ nicht möglich, wird eine Drohne gestartet, die das Feld der Besucher erfasst. Die Zählung kann dann nicht Vorort durchgeführt werden. Zur eigenen Auswertung wird das Videomaterial auch den „Dorfverantwortlichen“ zur Zählung zur Verfügung gestellt.
  25. Die Teilnahmespende in Höhe von 250,00 Euro wird am Veranstaltungstag an den jeweils Vorort befindlichen Veranstalter in bar ausgezahlt. Der Veranstalter quittiert den Geldempfang. Die Verwendung der Teilnahmespende muss in der Quittung genannt werden.
  26. Dem Gewinner der Deutschen Dorfrockmeisterschaft wird der Pokal und die Siegerprämie in Höhe von 5.000,00 Euro an einem gesonderten Termin im Oktober jedes Meisterschaftsjahres übergeben.
  27. Der Empfang der Siegerprämie ist vom Gewinner zu quittieren.
  28. Der Jahresgewinner der Deutschen Dorfrockmeisterschaft führt diesen Titel inklusive der Nennung seines Siegerjahres auf unbestimmte Zeit.
  29.  Der jeweilige Jahres-Siegerpokal verbleibt beim entsprechenden deutschen Meister.
  30. An der Meisterschaft schon teilgenommene Dörfer dürfen sich immer wieder bewerben und teilnehmen.


Liebe Gastgeber 

 Wenn wir von ihnen eingeladen werden und sie um die deutsche Dorfrockmeisterschaft kämpfen, dann gibt es Dinge, die sie beachten sollten. Ist ihr Event überschaubar klein, ähnlich einer Geburtstagsfeier mit 30-50 Gästen und der Veranstaltungsort ist ihr Privatgrundstück – und ein Bauernhof – dann gilt nur zu beachten, dass ihre Gäste genug zu essen und zu trinken haben. Die Nachbarn einfach einladen, damit ihnen die Musik nicht zu laut ist. 

Kommen hingegen viel mehr Gäste, z.B. 300-500, dann sollten sie die Veranstaltung entsprechend anmelden und die folgenden TIPPS durchlesen. Andererseits kann die Veranstaltung natürlich kommerziell ausgewertet werden, zum Beispiel Stände vermieten, Sponsoren Werbemöglichkeiten bieten, u.v.m. 

Als Veranstalter einer Veranstaltung gibt es viele Dinge, die sie beachten müssen, um sicherzustellen, dass die Veranstaltung erfolgreich und sicher abläuft. Hier sind einige wichtige Dinge, die sie im Vorfeld und während der Veranstaltung berücksichtigen sollten:

1.    Genehmigungen: Informieren Sie sich bei den zuständigen Behörden, welche Genehmigungen Sie benötigen, um Ihre Veranstaltung durchzuführen. Das kann beispielsweise eine Genehmigung für den Einsatz von Pyrotechnik oder eine Genehmigung für den Ausschank von alkoholischen Getränken sein.

2.    Sicherheit: Stellen Sie sicher, dass die Veranstaltung sicher ist und die Besucherinnen und Besucher nicht gefährdet werden. Dazu gehört beispielsweise eine ausreichende Anzahl von Sicherheitspersonal sowie eine evtl. Rettungswege und -maßnahmen im Falle eines Notfalls.

3.    Versicherung: Schließen Sie eine geeignete Versicherung ab, um im Falle von Schäden oder Verletzungen abgesichert zu sein.

4.    Technik und Ausrüstung: Stellen Sie sicher, dass die benötigte Technik und Ausrüstung vorhanden ist und funktioniert. Dazu gehört beispielsweise eine Bühne, Ton- und Lichtanlage oder eine Kameraanlage.

5.    Hygiene: Stellen Sie sicher, dass Hygieneregeln eingehalten werden und beispielsweise Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen.

6.    Barrierefreiheit: Berücksichtigen Sie die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und stellen Sie sicher, dass die Veranstaltung barrierefrei zugänglich ist.

7.    Besucherinformation: Informieren Sie die Besucherinnen und Besucher im Vorfeld über die Veranstaltung, das Programm und die geltenden Regeln.

8.    Abfallentsorgung: Stellen Sie ausreichend Müllbehälter bereit und sorgen Sie für eine ordnungsgemäße Entsorgung des Abfalls.

9.    Lärmschutz: Beachten Sie die geltenden Lärmschutzverordnung 

10. Kommunikation: Informieren Sie Ihre Gäste über die Details der Veranstaltung, wie zum Beispiel Ort, Zeit und Eintrittspreise. Stellen Sie sicher, dass Sie auch klar kommunizieren, was erlaubt und was nicht erlaubt ist.

11. Sanitäre Anlagen sollten in ausreichendem Maße vorhanden sein